Fairstainability Ansatz

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Was wir vorhaben?

Wir wollen Fairstainability Kriterien im gesamten Lebenszyklus eines einhorns integrieren. Das heißt, Mensch und Umwelt soll es besser gehen. Die Bereiche, an denen man hier ansetzen kann, sind vielseitig: von gerechten Löhnen entlang der Wertschöpfungskette über die Steigerung der Biodiversität auf Kautschukplantagen bis zur kontinuierlichen CO2-Reduzierung in all unseren Aktivitäten und einer möglichst umweltfreundlichen Verpackung.

Hier erfährst du mehr über die einzelnen Lebensphasen eines einhorns und die jeweiligen Fairstainability Herausforderungen.

Wie wir das machen wollen

Für unsere Fairstainability Vision wollen wir wir 50% der Gewinne in soziale und nachhaltige Projekte reinvestieren. Im letzten Jahr haben wir das erste Mal Gewinne gemacht. Wir gucken gerade, wie wir diese am Besten reinvestieren. Dabei liegt der Fokus zur Zeit darin, die Nachhaltigkeit entlang unserer Lieferkette voranzutreiben.

Bei Fairstainability sind uns drei Werte besonders wichtig.

Transparenz: Wir wollen, dass ihr uns auf der Fairstainability Mission begleiten könnt und dabei nichts versprechen, was wir nicht halten können. Wir versuchen über alles transparent und ehrlich zu informieren.

Auf Augenhöhe: Wir wollen mit unseren Partnern zusammen und auf Augenhöhe an der Fairstainability Mission arbeiten.

Never stop: Wir glauben, dass Fairstainability nie aufhört. Wenn man ein Ziel erreicht hat, muss man den nächsten Schritt gehen. Gleichzeitig wollen wir mit Wachstum des Unternehmens unseren Einfluss vergrößern und immer noch ambitioniertere Ziele verfolgen.

Was wir schon geschafft haben?

Wenn man, wie wir, Fairstainability von Grund auf selbst macht und auf keine bestehenden Prozesse und Strukturen zurückgreifen kann, lauten die ersten Schritte: Transparenz und Partnerschaften.

Transparenz: Eine der ersten Dinge war die CO2 Bilanz unserer Kondome. Wir wollten erst mal verstehen, wo hier die größten Punkte liegen. Aber viel wichtiger: wir haben unsere Partner in der Lieferkette und ihre Arbeit kennengelernt. Dazu waren Waldemar, Elisa und Linda in den letzten zwei Jahren insgesamt fast 9 Monate in Malaysia. Wir kennen unsere Partner und wissen, wer sie sind, wie ihre Arbeit abläuft und womit sie zu kämpfen haben.  Wir mussten viel lernen (und lernen noch immer). Wir wissen jetzt so viel über Kondome, deren Herstellungsprozess, Veganismus und Kondome, Kautschuk, Ökosysteme in Anbauregionen, Nachhaltigkeitsstandards, Zertifizierungen und natürlich Malaysia. Warum das alles wichtig ist? Erst wenn wir wissen was für einen Einfluss ein einhorn Kondom auf Mensch und Umwelt hat, können wir Dinge gezielt verbessern. Wir haben jetzt einen guten ersten/ zweiten Eindruck, was die größten Fairstainability Herausforderungen in den einzelnen Lebensphasen eines einhorns sind.

Fairstainability Strategie

Wir können nicht alle Fairstainability Herausforderungen sofort angehen. Viele Fairstainability Ziele können wir nicht über Nacht umsetzen und mittelfristig vielleicht auch gar nicht erreichen. Auch wenn wir so gern alles auf einmal machen würden, mussten wir Prioritäten setzen.

Wir haben uns für die Strategie „quick fixes & impact“ entschieden. Das heißt alles, was wir schnell und ohne große Ressourcen umstellen können, verbessern wir natürlich sofort (quick fixes). Ansonsten konzentrieren wir uns gerade auf unsere Fairstainability Ambitionen auf der Plantage. Die Plantage ist in der Lieferkette am weitesten weg. Wir haben keine direkte Lieferbeziehung mit ihr. Es ist dadurch eine größere Herausforderung Fairstainability Projekte hier umzusetzen. Wir glauben aber auf der Plantage den größten Impact haben zu können. Gerade die Biodiversität und der Happynessfaktor der Arbeiterinnen und Arbeiter stehen hier in unserem Fokus.

Woran wir momentan arbeiten

Elisa und Linda waren gerade für zwei Monate in Malaysia, um die ersten Maßnahmen einzuleiten und fleißig zu netzwerken.

Im letzten Sommer waren vier Studenten mit ASApreneur für 3 Monate für uns vor Ort. Sie haben den ökologischen Status der Plantage analysiert. Wie geht es den Bäumen? Was werden momentan für Agrarchemikalien (also Herbizide und Dünger) verwendet? Welche ökologisch „wertvollen“ Pflanzenarten können den Wald zurück in die Monokultur bringen?  Wie landet ein von uns gezahlter Aufpreis auch tatsächlich bei den Arbeitern? Was für Wünsche und Bedürfnisse haben die Plantagenarbeiter und der Plantagenbesitzer?

Nach Absprache mit dem Plantagenbesitzer werden auf unserer Partnerplantage jetzt keine Agrarchemikalien mehr eingesetzt, stattdessen wird das Unkraut mechanisch abgeschnitten. Das ist alles ein bisschen Learning-by-Doing, deswegen versuchen wir es erstmal auf der Hälfte der Plantage.

Und die Arbeiterinnen und Arbeiter haben ein Training erhalten. Außerdem haben wir die Prämienstruktur geändert, sodass alle Arbeiterinnen und Arbeiter am Ende des Monats ca. 15% mehr Geld zur Verfügung haben.

Im Herbst 2017 wollen wir den Wasserlauf auf der Plantage mit ökologisch wertvollen Pflanzen bepflanzen und ein bisschen den Wald zurückbringen.

Ihr könnt uns begleiten

Wir arbeiten außerdem gerade an einem System wie wir gut und transparent unseren Projekte widerspiegeln können. Habt ihr Ideen, wie wir unseren Fortschritt und das, woran wir gerade arbeiten, ohne viele Worte (also nicht wie hier mit all dem bla bla) abbilden können?

Sodass jeder gleich versteht: ah ok das macht einhorn gerade, das haben sie erreicht, das steht noch vor ihnen, und daran arbeiten sie gerade noch gar nicht. Transparenz ist uns wichtig.

Also dann schreibt, mailt, faxt uns oder schickt eine Brieftaube los. (P.S. Lasst das faxen lieber sein. Keine Ahnung wie das geht.)