Erfahrungsberichte von echten einhörnern: Ann Cathrin

Wir bekommen so viel Feedback & Liebe von Euch einhörnern, dass wir uns entschlossen haben eine eigene Serie zu starten mit Erfahrungsberichten. Ihr habt Erfahrungen gemacht mit einhorn, die ihr gerne teilen wollt? Dann schickt uns euren Bericht mit einem Foto an contact@einhorn.my und wenn wir diesen Bericht auf unserem Blog veröffentlichen, schicken wir euch als Dank den begehrten Jahresvorrat von einhorn!

Der erste Erfahrungsbericht kommt von dem wunderbaren einhorn Ann Cathrin:

Ich esse keinen Quark weil Quark Quark heißt. Ich benutze Einhorn weil Einhorn Einhorn heißt.

Der Mensch braucht Prinzipien.
Ok, Quark esse ich mittlerweile – trotz des Namens. Man muss ihn aber vorher kräftig durchrühren. Und bei einhorn hat mich auch mehr überzeugt als bloß der Name. Zum Beispiel die Verpackung und dass ich sie online bestellen kann. Ich rede nämlich ungeniert über alles und würde auch alles überall kaufen – aber Kondome in Drogerie oder Supermarkt? Niemals. Der Mensch braucht auch seine Macken.
Dass die Kondome vegan sind war für mich nicht ausschlaggebend. Und sie werden wohl auch für keinen Herren, den ich in meine Höhle verschleppe, ausschlaggebend sein. Prinzipien. Aber: „Hey, ich hab Kondome, die sind vegan!“ Ist immer ein super Cliffhanger für interessante Gespräche. Versprochen!
Viel wichtiger war mir hingegen, wie die Kondome hergestellt werden, wo und von wem. Nachhaltigkeit muss uns allen immer wichtiger sein und warum nicht auch bei der schönsten Sache der Welt?
Vor allem macht man sich auch gerade als Mädchen viel zu wenig Gedanken um Kondome. Schließlich ist es ja das nette Accessoire für den Herren. Aber wenn man mal drüber nachdenkt, wird einem bewusst, dass so ein Kondom ja zwei Seiten hat – und die eine bekomme ich ab. Da will ich schon Materialien an meinen heiligsten Körperstellen haben, die dort auch keinen Unfug machen.
Und dass es da bei Kondomen massive Qualitätsunterschiede gibt, das riecht man. Manche Kondome haben so einen ekelhaften Geruch, da schafft man es, das Überziehen des Kondoms ganz galant ins Liebesspiel einzubauen, muss dann aber die Hände von beiden Körpern weit weg gestreckt halten, weil der Geruch einfach widerlich ist und man auch bloß nichts und niemanden damit anfassen will.
Problematisch wird es aber auch, wenn man die olle Verpackung der Kondome nicht mal aufbekommt. Aufreißversuche an allen vier Enden, Zähne, „probier du mal“, wegschmeißen, Neues raus kramen, erneuter Versuch. Unsexy. Das mag ich so sehr an den einhörnern. Da ist nicht nur die Tüte drumherum toll, sondern auch jedes einzelne Kondom hochwertig verpackt und wunderbar leicht zu öffnen.
Aber nochmal zurück zum Geruch, der an den Händen klebt. Wer das kennt wird wahrscheinlich auch wissen, dass der Geruch dann eben nicht nur an den Händen ist. Eine Blowjob-Einlage mittendrin kann dann schon mal zu einer echten Überwindung werden – was verdammt schade ist. Aber mit einhorn hat man vorher, mittendrin und hinterher Spaß und nicht das Bedürfnis sich mit einer Stahlbürste die Zunge abputzen zu müssen um den Gummigeschmack wieder los zu werden.
Und so als Hobby-Sexualforscherin musste ich mir ja auch mal angucken, was Philip bei DHDL mit der Form, die ein luftiges Gefühl vermittelt, meinte. Da das am lebenden Objekt meist etwas komisch rüber kommt – und ich dann ehrlicherweise mein Hobby-Forscher-Dasein meist vergesse – habe ich mal ein einhorn-Kondom und ein stinke-Kondom über zwei Bananen gezogen (wollte ich ja eh schon immer mal machen – in meiner Schule gabs das nicht. An dieser Stelle auch eine kurze Gedenkminute  an die eine Banane die ich danach wegschmeißen musste…) und siehe da: das einhorn saß in der oberen Hälfte deutlich lockerer. Was das jetzt bewirkt? Ich merke davon nichts. Und auch die Herren, die ich befragte, nachdem mein Kopf wieder ansprang und mir einfiel, dass ich ja Hobby-Forscherin bin, konnten dazu nichts sagen.Aber sie konnten auch nie was schlechtes sagen. Manche waren sehr angetan, manche kauften sie auch direkt selber. Manche merkten gar nichts. So ist das.
Wie habe ich so schön auf der republica 2015 gelernt: You have to take responsibility for your fucks and feelings. Verantwortung, nicht nur für sich, sondern auch für die Umwelt und die Gesellschaft übernehmen. Prinzipien.
Alles Liebe und viel Erfolg weiterhin
Ann Cathrin
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