Was ein einhorn in Malaysia macht?

Auf dem Weg ein fairstainable Kondom anzubieten, müssen wir noch viele Schritte gehen. Deshalb war Waldemar Anfang Juli bereits zum dritten Mal auf einhorn Mission in Malaysia. Und was hat er da gemacht? Er hatte Meetings und Meetings und Meetings und hat dort “gearbeitet”, wo unsere Kondome entstehen. Aber fangen wir von vorne an.

Erste Woche in Malaysia: Meeting mit wichtigen Leuten – UHHH

Erstmal hat sich Waldemar mit dem Malaysian Rubber Board (das Regierungsorgan für Kautschuk in Malaysia), der Lokalregierung in Kedah (das ist der Bundesstaat, wo der Kautschuk für einhorn wächst) und den Partnern in der Lieferkette getroffen. Es ging vor allem darum, wie wir künftig zusammenarbeiten werden, um einen Standard für fairstainable Kautschuk aufzusetzen.

Und weil Meetingbilder per se langweilig sind, seht ihr lieber Bilder von der Latexgewinnung.

Die zweite Woche in Malaysia: körperliche Arbeit

Als nächstes hat Waldemar die Partner in der Lieferkette und ihre Arbeit besser kennengelernt. Er hat unter anderem einen Tag bei Lee Latex gearbeitet. Lee Latex bezieht den Latex von unterschiedlichen Plantagen und bereitet ihn danach auf. Den aufbereiteten Latex liefert er an Richter Rubber Technology. Und was hat Waldemar bei Lee Latex gemacht? Vor allem die Arbeiter aufgehalten. Die Arbeiter haben sich zwar schon über das einhorn vor Ort gefreut, aber einhörner sind eben nicht ganz so schnell in der Einarbeitung (wie man sieht).

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Außerdem hat Waldemar die Kautschukzapfer von Tay Plantation besucht. Tay Plantation ist einer der Hauptplanatagen in unserer Lieferkette. Um einen Einblick in die Situation und das Leben der Arbeiter zu bekommen, hat Waldemar die Zapfer interviewt und war bei einer Zapferin zu Hause.

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Der Aufenthalt diente außerdem dazu, Bewusstsein für Fairstainability zu schaffen. Aber jetzt mal ehrlich: „Bewusstsein schaffen“ hört sich immer ein bisschen so an als müsste man anderen die Welt erklären. Das meinen wir dabei nicht. Wir wollen den Menschen, die am einhorn Kondom beteiligt sind, nicht erzählen, wie sie ab sofort zu handeln haben, ohne sie und ihre Arbeit erst mal kennenzulernen. Das wäre so als ob man ein Kondom macht, ohne je einen Penis gesehen zu haben. Es geht also darum sich kennenzulernen, voneinander zu lernen und zusammen Kriterien für fairstainable Kautschuk zu erarbeiten. Das kann man leider nicht vom Büro in Berlin aus machen.

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Wie ihr seht haben wir bei der Plantage was die Biodiversität angeht Glück. Der Pestizideinsatz ist hier relativ gering. Das sieht man an den grünen Böden. Normalerweise sind die Böden auf Kautschukplantagen braun und es wächst nichts außer natürlich der Baum. Die unterschiedlichen Pflanzen bei Tay Plantation locken wiederum Tiere an. Außerdem dürfen die angrenzenden Bauern ihre Kühe auf der Plantage weiden lassen. So hat Tay Plantation auch gleich Naturdünger und die Flora und Fauna freut sich.

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Feierabend!

Und jetzt los #Make Magic Happen. Was du dazu brauchst, findest du im Einhorn Shop.


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