Ich habe gewonnen!

Kai

Als ich, Kai, mir vor 1 Jahr, am 3.12.2016, eine Packung einhorn Kondome bei dm gekauft hatte, wusste ich von dem Gewinnspiel, aber ich hatte doch nicht ernsthaft erwartet, dass ich den Hauptpreis, eine Malaysia-Reise gewinnen würde! Nach ein paar Telefonaten mit den einhörnern stand der Termin fest. Ich besorgte mir einen Reiseführer und Mückenmittel und war bereit.

Tag 0: Abflug

Am 15.09.17 ging es los. Über mehrere Zwischenstopps (ich flog sogar mit einem A380, allein das war für mich ein Erlebnis) landete ich am 16.09. schließlich auf der Insel Penang in Malaysia. Dort verbrachte ich erst mal den Abend des malaysischen Nationalfeiertags im Hotel.

TAG 1: Tag der Sehenswürdigkeiten

Katleen, Praktikantin bei einhorn, gerade auf Fairstainability-Mission in Malaysia und mein persönlicher Guide holte mich vom Hotel ab. Wir sahen buddhistische und hinduistische Tempel, Moscheen und vor allem liefen wir durch viele kleine Straßen und Gassen mit Street Art.

Tempel

Hinduistischer Tempel

Es gab viel Kurioses zu trinken: Kokusnuss mit Strohhalm und Eiskaffee aus Plastikbeuteln, ebenfalls mit Strohhalm. Abends gingen wir mit Linda, die sich bei Einhorn darum kümmert, an nachhaltigen Latex ranzukommen, essen. Und wir trafen Klaus, dem die Kondomfabrik gehört, in der einhorn Kondome produziert werden.

TAG 2: Besuch der Kautschuk-Plantage und der Kondomfabrik.

Die Plantage ist sehr weitläufig. Die Arbeiterinnen und Arbeiter ritzen die Rinde der Kautschukbäume an und der flüssige Kautschuk wird in kleinen Schalen aufgefangen. Später wird er in größeren Eimern oder Kanistern gesammelt.

Kautschukplantage

Kautschukplantage

Als Fortbewegungs- und Transportmittel werden Mofas genutzt. Auf der Plantage leben auch Affen und Kühe, die unter anderem die Flächen zwischen den Bäumen abgrasen sollen.

Nach dem Besuch der Plantage, konnte ich die Herstellung der Kondome in der Fabrik Schritt für Schritt verfolgen:

Von der Mixtur des Latex, über die Glaskolben für die unterschiedlichen Formen und Größen, und die Maschine, mit der die Kolben in das flüssige Latex getaucht werden bis hin zur elektrischen Prüfung jedes einzelnen Kondoms und zur Verpackung.

einhörner entstehen

einhörner entstehen

Ich habe mich gefühlt, wie Mitten in einer Folge der Sendung mit der Maus! Beeindruckt hat mich auch hier die Freundlichkeit der Menschen, die dort arbeiten.

Die Besuche auf der Plantage und in der Fabrik waren sehr interessante Pflichtprogramme meiner einwöchigen Reise. Die restlichen Tage standen mir zu meiner freien Verfügung. Katleen und Linda haben mir super Tipps für die Zeit angeboten.

TAG 3 und TAG 4 und TAG 5: Auf eigene Faust unterwegs: Natur – Stadt – Natur

Nach einem Abstecher in den Botanischen Garten, in dem auch Affen unterwegs waren, erklomm ich Penang-Hill, den höchsten Berg der Insel. Die Natur ist atemberaubend: Neben allerlei tropischen Pflanzen, kam ich an nicht enden wollenden Ameisenstraßen vorbei.

Penang Hill

Ausblick auf dem Weg nach oben

Für den Weg hinunter habe ich mir die Bergbahn gegönnt.

 

An einem weiteren Tag in Georgetown habe ich, mit meinem Reiseführer in der Hand, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besucht. So sah ich viele imposante Tempel, Moscheen, einen ganzen Stadtteil auf Stelzen im Wasser, Kolonialbauten.

Chinesischer Tempel

 

 

Aber von der Natur hatte ich noch nicht genug. Für den darauffolgenden Tag hatte ich mir einen Besuch des Nationalparks, also einen Teil des Regenwaldes im Norden der Insel, vorgenommen. Am Eingang des Nationalparks trug ich mich in die ausliegende Besucherliste ein. Ich war an diesem Tag erst der zweite Besucher des Parks. Ich bekam auch schnell mit warum, denn leider machte der Wald seinem Namen alle Ehre. Schon nach kurzer Zeit war ich bis auf die Knochen durchnässt und entschloss mich, meine Tour durch den Nationalpark etwas zu verkürzen. Am Abend traf ich mich mit Linda, Katleen und Elisa und wir aßen in einem chinesisches Restaurant.

Abendessen

Abendessen

TAG 6

Den letzten Tag meines einwöchigen Reise-Abenteuers verbrachte ich noch einmal in der Altstadt und besuchte, wegen des Regens, auch noch eine riesige Mall. Am späten Nachmittag fuhr ich dann wieder zum Flughafen machte mich auf die Rückreise über Singapur und Frankfurt nach Hannover.

 

Resümee

Besonders beeindruckt hat mich in Malaysia die Mischung der Ethnien und Religionen. Hier der buddhistische Tempel, dort der Hinduistische, hier die Moschee für indische Auswanderer, dort die Kirche für die Chinesischen. Eine Mischung, die gut zu funktionieren scheint. Ich habe viele nette und hilfsbereite Menschen kennengelernt. Das Mückenmittel kam übrigens nicht zum Einsatz. Eventuell brauche ich es ja bei meiner nächsten Reise, vielleicht wieder in Malaysia!

 

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