Kompetenzbasierte Hierarchie

Illustration verschiedener Kompetenzen

Wir arbeiten selbstorganisiert und sprechen immer von “kompetenzbasierten Hierarchien”. Aber welche Kompetenzen sind bei einhorn wichtig? Wir geben uns ca. 2x im Jahr gegenseitig Feedback. Dabei kannst du dir Kolleg*innen suchen, von denen du gerne Feedback haben möchtest, aber auch welchen du gerne welches geben möchtest und dich dann mit Hilfe dieser Kompetenzen darauf vorbereiten.

WIESO NOCHMAL KOMPETENZEN? 

Von unserem großen Star am New-Work-Himmel Bettina Rollow haben wir gelernt,  dass Selbstorganisation und kompetenzbasierte Hierarchie gut zusammengehen.  Diese Hierarchie ist nicht top-down, sondern kann als Tanz (Wer von uns schwingt  nicht gern das Tanzbein bei einem flotten Walzer?) gesehen werden, bei dem je nach  Situation abwechselnd geführt wird. Das Tolle ist: Wir sind ein Team, in dem jede*r  andere, unterschiedlich stark ausgeprägte Kompetenzen hat und das Zusammen spiel aller Kompetenzen macht uns unschlagbar.

Klingt gut, aber….

Welche Kompetenzen, sind uns bei einhorn im Umgang und in der Zusammenarbeit  eigentlich wichtig? Wo sehe ich mich und wo sehen mich andere da? Nicht so  ungeduldig, du kompetenzgieriger Lurch. Aber gut, lies weiter…

DAFÜR IST DIESE EINHORN-KOMPETENZ ÜBERSICHT DA: 

  • Sie soll eine Gesprächsgrundlage / ein Gesprächsauslöser sein  Idealerweise dienen die Kompetenzen als Gerüst zur Selbstreflexion  (Selbstbild) “So schätze ich mich ein”
  • und als Grundlage für Feedback (Fremdbild) “so schätze ich dich ein” und  “so werde ich von anderen eingeschätzt”
  • sie soll Sicherheit und Orientierung geben
  • und Entwicklungsperspektiven aufzeigen

PRAKTISCHE TIPPS – WIE KOMPETENZIERE ICH? 

Überblick und Selbstreflexion: 

Wir empfehlen, dass du für dich einmal alle Kompetenzen ausführlich  durchliest und dir selbst überlegst, welche Ausprägung die unterschiedlichen Kompetenzen bei dir haben, z.B. mithilfe der Skala auf den Notizzetteln (von 1 nach 5 aufsteigend).

Absoluter Profi-Tipp: Datum vermerken, dann kannst du in Zukunft schauen,  ob sich etwas verändert hat.

Wer mit wem? 

Innerhalb der Subteams (Logistik, Design etc.) solltest du mit allen Team kolleg*innen einmal Feedback zu den Kompetenzen eingeholt haben, die  dir ins Auge stechen (3-5 Kompetenzen).

Die Übersicht soll dabei eine Hilfe sein, um herauszufinden und  zu kommunizieren:

  1. mit welcher Kompetenz bin ich für mich selbst nicht so zufrieden  oder unsicher und möchte dafür eine Fremdeinschätzung haben   (haben selbst schon festgestellt, dass das eine unglaubliche Hilfe   für konstruktives Feedback sein kann)
  2. eigene Stärken bestätigen

Im Idealfall entsteht dadurch ein strukturierter, ehrlicher und klarer  Prozess für einen Teamdialog.

MÖGLICHE FRAGESTELLUNGEN:

Was ist deine Motivation für ein kompetenzbasiertes Feedbackgespräch (kann je nach Kompetenz unterschiedlich sein) und wie könnte die Fragestellung lauten?

Für mich: 

um Orientierung zu erlangen >>> Frage nach Fremdeinschätzung “ich habe das Gefühl, ich habe mich im Projektmanagement entwickelt, kanns aber nicht richtig einschätzen, gib mir mal Feedback” um Weiterentwicklungsperpektiven zu erlangen >>>“Ich weiß, mein Konfliktverhalten ist nicht gut, kannst du mir Wege aufzeigen”

für die Beziehung: 

Kompetenzen sind in unterschiedlichen Konstellationen unterschiedlich ausgeprägt. Es heißt also nicht, dass du z.B. per se entscheidungsunfähig bist,  sondern, dass es dir in der Konstellation mit bestimmten Personen schwerer  oder leichter fällt. z.B. Entscheidungsfähigkeit >>> “Ich merke, wenn ich mit  dir rede, komme ich nicht in dieselbe Entscheidungsfähigkeit wie mit anderen.”    

Alle Kompetenzen zum Download findest du hier.

Illustration von Sandra Bayer

Also ran an die Bouletten, du gefräßiger Kompetenz-Schlund!!  


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