Ökologischer Blutabdruck von Binde, Cups & Co.

Wir einhörner haben uns die Periode auf die Fahnen geschrieben: Europa’s vermutlich größte Umfrage zu dem Thema gemacht, Männer hypnotisiert, um Periodenschmerzen nachzuempfinden, Periodenevents gestartet, einen Insta-Channel(@einhorn.period) ins Leben gerufen, um mehr über Periode zu reden uuuund…wir wollen euch coole Produkte für eure Periode anbieten!

Bäm! Da steht sie im Raum, die Frage: Was sind coole Perioden-Produkte?

Die Antwort darauf so mal eben aus dem Ärmel zu schütteln finden wir nicht einhorny. Bei Binden, Tampons, Cups, Naturschwämmchen, Slips und gefühlten 1000 anderen Alternativen kann einem auch ganz schön die Vulva schlackern. Zumindest meine imaginäre, männliche Vulva schlackert da ganz schön.

Wir sind große Fans der wirklich nachhaltigen Alternativen (z.B. Cups). Aber wir wissen auch, dass die noch ein ganz schönes Nischendasein fristen und ein Großteil der Menstruierenden in Deutschland noch auf die “Klassiker” setzt: Binde, Slipeinlage, Tampon.

Für uns stellte sich die Frage: Können wir auch die Menschen abholen, die bisher noch nicht mit nachhaltigeren Alternativen in Kontakt gekommen sind? Möglicherweise könnte man die “klassischen” Produkte nutzen, um über nachhaltigere Alternativen aufzuklären? Inwiefern können wir die Wegwerf-Produkte nachhaltiger gestalten?

Unser erster Schritt eine Ökobilanz, die uns aufzeigt, wie die Klassiker und Newbies unter den Perioden-Produkten so abschneiden! Aber zuerst soll dem Gott der rechtlichen Verunglimpfung ein Opfer – diesmal ganz ohne Blut – dargebracht werden:

 

——- ACHTUNG ACHTUNG ——

Weiterlesen auf eigene Gefahr! Ich möchte an dieser Stelle ganz klar machen: Diese Umweltabschätzung haben wir für interne Zwecke erstellt. Sie erfüllt definitiv nicht die Kriterien einer Ökobilanz nach dem ISO-Standard (ISO 14040/44) auch wenn sie in vielem der ISO entspricht. Insbesondere hat kein externer Experte die Studie gegen gelesen! Zudem hinkt der Produktvergleich aufgrund fehlender Daten hier und da (siehe Kritikpunkte am Ende des Beitrags). Alle Ergebnisse sind daher unter diesem Vorbehalt zu verstehen. Wir möchten das in Zukunft verbessern und trotzdem die Ergebnisse nicht ewig in dunklen Schubladen verschwinden lassen. Alles ist Work in Progress – euer Feedback nehmen wir gerne auf! Alle Details findest du im angehängten Dokument (Datenquellen, Annahmen, etc.).

 

Ökologischer Blutfleck in Theorie…

Da wir natürlich nicht alle Produkte am Markt analysieren können, haben wir uns auf eine kleine aber feine Auswahl beschränkt. Tadaaa!

 

  • Binde (konventionell ODER aus Bio-Baumwolle) / normal & saugstark
  • Tampon (konventionell ODER aus Bio-Baumwolle) / normal & saugstark
  • Menstruationstasse aka Cup
  • saugfähige Slips

Falls ihr die Slips noch nicht kennt, guckt doch mal bei unseren Freunden von ooshi vorbei – ganz frischhhh: ooshi-berlin.de

Wenn man die jetzt alle vergleichen möchte, stößt man schnell auf ein Problem: Ein Cup hält wesentlich länger als ein Tampon (nur marginal ;)), usw. Also wäre es doch unfair für den Cup, ihn mit nur einem Tampon zu vergleichen. Das Zauberwort heißt in der Fachsprache: Funktionelle Einheit! Damit wir fair zu allen Produkten bleiben, bezieht sich die Analyse auf folgenden Frage:

Um das zu berechnen, braucht man, was sich in der Fachsprache “Referenzfluss” nennt. Ergo: Wie viele Tampons, Cups, etc. braucht eine menstruierende Person jährlich während der Periode?

Bei 13 Menstruationen pro Jahr mit je 3-5 Tagen rechnen wir mit ca. 52 Tagen Menstruation pro Jahr. Daraus errechnen wir, dass 260 Binden, 190 Tampons, 2 ½ Perioden-Slips und ⅓ Cup pro Jahr benötigt wird. Beim Cup rechnen wir damit, dass ein Cup ca. 3 Jahre hält (die Hersteller geben durchweg mehr an) und bei den Perioden-Slips gehen wir von 5 Slips aus, die ca. 2 Jahre halten. Für mehr Details zu schaut einfach in das angehängte Dokument. Wen das mega interessiert, dem sei das angehängte Dokument am Ende des Blog-Beitrags ans Herz gelegt (By the way: Ein jeder Ökobilanz-Freak – also ich – freut sich über Fragen zu dem Thema! Gerne her damit ;)).

Binde & Co unter die Lupe nehmen

Wir haben in einem ersten Schritt die Standard-Produkte gekauft, in ihre Bestandteile zerlegt, gewogen und dokumentiert. Danach haben wir recherchiert aus welchen Materialien die Produkte und ihre Verpackungen sind.

Im Folgenden versuche ich kurz und knapp den Aufbau der Produkte zusammen fassen. Materialien mit einem * sind dabei nicht in der Analyse erfasst.

Eine Binde besitzt (ganz grob) ein Vlies, in dem ein Saugkern steckt. Der Slip wird dabei vor Blut durch einen Folie an der Unterseite geschützt. Dabei kommen bei herkömmlichen Binden Kunststoffe wie Polyethylen und Polypropylen für das Vlies und den Schutzfilm zum Einsatz. Der Saugkern besteht aus Zellulose (Viskose) und einem Superabsor* (Natriumpolcrylat). Bei den Bio-Baumwoll-Binden sind all diese Bestandteile aus Baumwolle. Nur der Schutzfilm ist bei der untersuchten Bio-Binde aus einem kompostierbarem Bioplastik. Gemein ist beiden Binden-Varianten auch noch der Kleber* und das Silikonpapier, dass den Kleber schützt.

Tampons sind weniger komplex aufgebaut. Sie besitzen ledig einen Saugkern, der entweder aus Viskose oder Bio-Baumwolle sein kann. Bei konventionellen Produkten ist meist noch ein Hüllvlies aus Kunststoff um das Tampon, es erleichtert das einführen. Zudem gibt es ein Rückholbändchen aus synthetischen Fasern oder Baumwolle.

Bei den Wiederverwendbaren Produkten sind die hier untersuchten Cups aus medizinischem Silikon hergestellt. Die günstigeren Modelle sind aber teilweise auch aus TPE, einem Plastik. Die Perioden-Slips wiederum bestehen aus unterschiedlichen Materialien. Die hier untersuchte besteht zu knapp zwei Dritteln aus Baumwolle, zu einem Drittel aus Nylon und zu einem geringen Teil aus Elastan. Zudem schützt eine sehr dünne Schicht aus Polyurethan* vor Auslaufen des Blutes.

In die Analyse geht die Herstellung der Ausgangsmaterialien und die Verbrennung der Produkte am Ende Ihres Lebens ein. Zudem geht bei Binden und Tampons auch die bei der Herstellung verbrauchten Ressourcen (Energie und Wasser) ein. Bei den Slips und Cups hingegen konnten wir nicht genügend Infos zur Herstellung finden. Hier geht aber zusätzlich die “Nutzung” ein, sprich: Die Menge an Wasser und Energie die für das Auskochen bzw. Auswaschen bei der Reinigung verbraucht wird. Da die wieder verwendbaren Produkte ja ziemlich lange halten, nehme ich hier an, dass die Herstellung im Vergleich zum regelmäßigen Reinigen keine große Rolle spielt. Dies ist zum Beispiel auch bei Elektrogeräten häufig der Fall: Der Strom der während der jahrelangen Nutzung verbraucht wird hat meist größere Umweltauswirkungen als ihre Herstellung. Ob das nun bei Cups und Slips auch der Fall ist, kann ich leider erst sagen, wenn die entsprechenden Daten haben.

Nun aber her mit den Ergebnissen!

Ich weiß, ihr wollt sie auch: Die Ergebnisse! 😉

Wir haben das Leben unserer Produkte auf drei unterschiedliche Umweltwirkungen untersucht: Klimawandel, (Gewässer-)Eutrophierung und Bodenversauerung. Eutrophierung steht für einen großen Nährstoffeintrag in Gewässer – man kennt das mglw. wenn ein See umkippt. Ein saurer Boden hingegen kann keine Nährstoffe mehr an Pflanzen abgeben und wird dadurch unfruchtbar. Ich denke aber jeder hat schon mal vom Klimawandel und CO2-Emissionen gehört, weshalb ich das Ganze gerne daran erklären möchte:

In der Abbildung sieht man die CO2-Emissionen, für die Nutzung von Binde, Cup & Co für ein Jahr “Periode”! Man kann ziemlich leicht erkennen, dass links die Produkte mit dem jeweils größten Fußabdruck und rechts die mit kleinem Abdruck stehen.

Die Binden erreichen im Durchschnitt ca. 10 kg CO2 pro Jahr. Egal ob konventionell oder aus Bio-Baumwolle – sie haben mit Abstand den größten negativen Umweltimpact! Das liegt vor allem daran, dass sie verhältnismäßig viel Material verbrauchen (ca. 9-13g pro Binde) und sie auch ziemlich häufig gewechselt werden müssen (Thema Saugkraft / Aufnahmemenge).

Wir rechnen mit ca. 260 Binden pro Jahr, wobei bei den Tampons ca. 190 Stück pro Jahr ausreichen sollten. Da die Tampons auch viel weniger Rohstoffe brauchen (sie wiegen nur 3-4g), ist ihr CO2-Fußabdruck wesentlich geringer als der der Binden: knapp 3 kg CO2.

Bei den Binden spielen vor allem die Rohstoffe (Viskose oder Bio-Baumwolle), das Verpackungsmaterial (vor allem die Plastikfolien), die Verbrennung der benutzten Binde und der Energieverbrauch während der Herstellung eine Rolle. Bei den Tampons sieht es ziemlich ähnlich aus.

Wir wollten zudem wissen: Ist eine Binde bzw. ein Tampon aus Bio-Baumwolle besser als sein konventionelles Konterfei? In Punkto Klimawandel und Bodenversauerung haben die Bio-Baumwoll-Kollegen die Nase vorn. Allerdings scheint bei der Baumwollproduktion ein erhöhter Nährstoffeintrag dafür zu sorgen, dass die Baumwolle hier eine stärkere Auswirkung auf die Umwelt hat als Viskose. Wenn man alle drei Kategorien gleich gewichtet und ein Mittel bildet, könnte man festhalten: Die Bio-Baumwoll-Produkte sind im Mittel der 3 analysierten Umweltaspekte um ca. 19% besser als die jeweiligen konventionellen Produkte aus Viskose und Plastik-Hüllvlies! Diese Info war für uns quasi ausschlaggebend um zu sagen: Ja, wir wollen es auch mit den Klassikern (aber “in Nachhaltig”) probieren. Mehr dazu lest ihr in Elisa’s Blogbeitrag “Unfucking Periods”.

Alright, jetzt wird es nochmal spannend! Wir kommen zu den wieder verwendbaren Produkten: Cup und Slip. Tadam, Tadam, Trommelwirbel! Durch sie entstehen zwischen 1 bis 1,2 kg CO2 pro Jahr. Nutzt du 1 Jahr lang wieder verwendbare Produkte sparst du damit ca. 60% (im Vergleich zu Tampons) bis fast 90% (Vergleich zu Binden) der CO2-Emissionen ein! Bei den anderen untersuchten Umweltwirkungskategorieren geht das in eine ähnliche Richtung. Das liegt vor allem daran, dass Menstruierende viel weniger “Produkt” brauchen wie ich ja oben in der Grafik schon gezeigt habe. Spannend ist, dass der Grund für den Umweltimpact nun aber nicht nur bei den Rohmaterialien zu finden ist – wie man die Produkte auskocht und wäscht, macht ebenfalls viel aus. Beispielsweise errechneten wir, dass der Energieverbrauch beim Waschen der Slips fast ein Drittel der CO2-Emissionen aus macht. Beim Cup entstehen sogar über 90% der CO2-Emissionen aufgrund des Energieverbrauchs beim Abkochen!

 

Also ihr Lieben! Das klingt doch alles super spannend! Aber wir wären nicht einhorn, hätten wir nicht gerne eure Meinung zu der Analyse 😉 Lasst doch bitte ein paar Kommentare da! Was findet ihr super interessant? Was würdet ihr gern noch wissen? Was ist totaler Mumpitz und regt euch richtig auf?! Sind unsere Annahmen kompletter Humbug oder absolut ok?

Einige fehlende (Kritik-)Punkte mal so zum Nachdenken & Reflektieren der Ergebnisse, only for youuu…

  • für den Herstellungsprozess der Cups und Slips haben wir keine Infos zum Umweltimpact finden können! Wir nehmen aber an, dass der Impact der Nutzung eh viel größer ist und vernachlässigen die Herstellung mal ganz frech. Nice oder Scheiß?
  • Transporte gingen nicht mit ein in die Ergebnisse! Baumwolle wird sehr wahrscheinlich weiter über den Globus geschickt als Viskose, die beispielsweise aus europäischen Wäldern stammt – hier könnten Viskose-Produkte nochmal punkten!
  • Die Wegwerf-Produkte müssen aber viel häufiger eingekauft werden als die wieder verwendbaren Varianten – du transportierst sie dann ja auch irgendwie nach Hause. Zudem hat die Drogerie deines Vertrauens ebenfalls einen Fußabdruck. Uuund last but not least: Die Überbleibsel der Wegwerfprodukte werden auch wesentlich häufiger zur Müllverbrennung transportiert…
  • Bei den Slips gibt es eine Nässe-Stop-Schicht aus Polyurethan (ein Kunststoff), die konnten wir nicht wirklich gut abkriegen und wiegen. Sie muss vorerst vernachlässigt werden. Dasselbe gilt übrigens auch für die Superabsorber in so mancher Binde. Die gingen auch nicht mit ein.
  • Beim Auswaschen der Slips fehlt bisher noch das Waschmittel in der Analyse.
  • Die Slips können neben ihrer “Funktion” für die Periode tatsächlich – man mag es kaum glauben – auch als normale Unterwäsche genutzt werden! 🙂 Diese zusätzliche Funktion müsste man in einer Ökobilanz ebenfalls mit berechnen. Z.B. indem man den anderen Produkten eine zusätzliche Schlüpfer obendrauf rechnet. Soweit ich weißt läuft man trotz Tampon meist mit Slip rum, oder belehrt mich eines besseren!? 😉
  • Zusätzlich zu Tampons und Cups nutzen laut unserer Umfrage auch einige Menstruierende Slipeinlagen, um noch etwas sicherer zu sein. Probably this should be included here, too?

PDF/Link: Details zum Ökologischen Blutabdruck von Binde, Cups & Co

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9 replies on “Ökologischer Blutabdruck von Binde, Cups & Co.

    • Maik

      Hallo liebe France,

      ganz lieben Dank für dein Kommentar! Die waschbaren Binden haben wir natürlich auch auf dem Schirm, aber wir mussten mit der Analyse erstmal irgendwo anfangen. Ich nehm dein Interesse aber wahr und vielleicht können wir zukünftig auch zu den waschbaren Binden mehr sagen.
      Was ich vielleicht auch jetzt schon sagen kann: Ich hab einmal Plastik-Windeln mit waschbaren Windeln verglichen. Dabei kam raus, dass die waschbaren Alternativen nur besser waren, wenn sie entweder gebraucht gekauft waren oder die Baumwolle ökologisch angebaut war. Beim normalen Baumwollanbau werden einfach super viele Chemikalien eingesetzt und ordentlich Wasser verbraucht. Das kann man jetzt natürlich nicht 1zu1 auf Binden übertragen! Aus Nachhaltigkeitssicht ist es auf alle Fälle super, wenn man keine Wegwerfprodukte nutzt – Daumen hoch!!!

      Liebe Grüße! Maik

      Antworten
      • Valérie

        Die Diskussion kennt man ja auch von der Windelfrage: Wegwerf oder Stoff? Ich habe mich damit in der Schwangerschaft ziemlich eingehend auseinander gesetzt und bin zu dem Schluss gekommen, es ist sehr schwer einzuschätzen, was letztendlich besser ist. Nicht nur der Anbau der Baumwolle fällt ins Gewicht, sondern z.B. sehr stark die Waschtemperatur und dann der Ursprung des Stroms für die Waschmaschine, wie oft man die Teile wechselt etc pp.

        Bei Menstruation denke ich allerdings: So interessant der Vergleich auch ist – zuerst mal muss frau mit ihrer Menstruation gut klarkommen und sich wohlfühlen und das ist nicht die erste Stelle, an der frau im Leben Ressourcen sparen muss. Ich möchte sehr ungern, dass Männer und andere Nicht-Betroffene darüber diskutieren, wie wir unseren Intimbereich zu versorgen haben.

        Lieber kämpfe ich zuerst gegen das extrem zunehmende Plastik bei Obst- und Gemüseverpackungen, im Versandhandel, und im sonstigen täglichen Leben – überall da, wo es mich weniger intim berührt.

        Wichtiger wäre zudem der Kampf gegen die körperlich-moralischen Tabus, die insbes. das Aufkommen der Cups so erschweren. Und das fängt damit an, dass man über Menstruation redet! Ja, über das Blut! ohne Tabus und falsche Scham. Von daher: Danke, Einhorn, dass ihr auch zu dieser Diskussion beitragt !! 🙂

        Antworten
  • Sim

    Dieser Test bestätigt mich in meinem Handeln =)
    Vielen Dank!
    Die Cups von FunFactory aus Bremen sind empfehlendwert und auch das Lesen der Beilage =)

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  • Tosia

    finde cups auch super. Da es aber immer mal wieder Momente gibt, wo sie mir überlaufen oder verrutschen, nutze ich sie meist zusammen mit einer slipeinlage (öko). Und nachts immer binden, solange es stark blutet und sonst nur ne slipeinlage. Also ziemlich misch-masch. cool wäre wirklich so ne best of Liste relativ umweltfreundlicher Produkte. – wie lösen das eigentlich die Frauen in Naturvölker, wisst ihr das?

    Antworten
    • David (einhorn)

      Hi Tosia,
      ähnliche Erfahrungen haben wir auch von einigen Menstruierenden in unserer Periodenumfrage gehört und festgestellt, es gibt einfach nicht den EINEN Weg, der für alle der richtige ist. Vielmehr findet man irgendwann Routinen, die am besten zu den eigenen Bedürfnissen passen. Da ist manchmal ein bisschen Kreativität gefragt…
      Bei vielen Naturvölkern ist es leider immer noch so, dass die Monatsblutung gesellschaftlich nicht anerkannt ist und die Menstruierenden sich für die Tage ihrer Regel beispielsweise in einsame Hütten zurückziehen und es deshalb wenig Informationen darüber gibt, was dort geschieht. Einige verwenden, wohl Naturschwämme und Moose, andere trainieren, den Blutfluss steuern zu können, und andere lassen einfach laufen. Aber nicht alle Naturvölker haben so eine negative Sicht. Für einige ist die Menstruation auch etwas Bereicherndes, ein Anlass zur Freude und zum Feiern. Da feiern wir von einhorn auf jeden Fall mit! Power to the Period!

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  • Reen

    hallo einhorn,
    danke für den vergleich! man hatte das ja eh so im gefühl, aber fakten im diagram sehen glaubhafter aus 🙂
    ihr habt das schon angesprochen und ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob tansanische biobaumwolle viel ökologischer ist als europäische viskose. lenzing tut ja so als wäre deren viskose super duper nachhaltig, sie ist „regional“ und theoretisch auch kompostierbar…

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